Wir brechen zeitig von Kings Cross zum Flughafen auf um ein diesmal etwas größeres Flugzeug nach Cairns zu besteigen. Dort übernehmen wir unser Mietauto und fahren gen Norden, Richtung Cape Tribulation wo wir bis zum Ende der asphaltierten Strasse fahren wollen. Das tropische Klima, noch dazu zur Regenzeit, begrüßt uns mit kaum auszuhaltender Kombination aus Hitze und Luftfeuchtigkeit und zwischenzeitlichem Platzregen. Wir tauchen in eine uns bis dato völlig unbekannte Welt ein - Regenwald. Eine wunderschöne Erfahrung abgesehen eben vom Wetter und dem Gedanken an die zahlreichen zweifelhaften Viecher die einen im dunklen Wald erwarten. Wir beziehen Quartier im Epiphyte B&B wo uns die netten Gastgeber von einem Kind erzählen, das vor einem Jahr von einem Krokodil verschlungen wurde. Auch nicht sehr beruhigend....
Ebendiese äußerst netten Gastgeber sind Ernie, Brenda und Gloria. Wir leisten ihnen beim Abendessen Gesellschaft (wir sind die einzigen Gäste), unterhalten uns gut und alles fühlt sich schnell sehr familiär an. Diese positive Erfahrung machen wir in Australien laufend.
Montag, 15. Februar 2010
Sonntag, 14. Februar 2010
Cessnock-Sydney
Leider ist das Wetter an diesem Tag für unseren geplanten Flug nach Sydney zu schlecht also beschließen wir unseren Flieger in Cessnock stehen zu lassen und mit dem Zug nach Sydney zu fahren. Nach ca. drei Stunden kommen wir am Bahnhof Kings Cross an und finden ein Zimmer in O'Malleys Pub und Hotel. Wir haben nicht allzuviel Zeit da am nächsten Tag unser (Linien-)Flug ans Barrier Reef geplant ist aber wir absolvieren fürs Erste immerhin das Pflichtprogramm Sydney Harbour.



Freitag, 12. Februar 2010
Lake Keepit-Cessnock
Schweren Herzens verlassen wir die neu gewonnenen Fliegerfreunde in Lake Keepit und fliegen nach Cessnock im Hunter Valley, DER Weinbaugegend Australiens. Die Route führt durch ein Militärsperrgebiet entlang einer sogenannten "VFR-Lane" für kleine Flieger in atemberaubender Höhe von 500 Fuss quasi im Konturenflug entlang einer Eisenbahntrasse. Ich genieße diesen anstrengenden aber extrem spaßigen Flug sehr, so eine Fliegerei kenne ich aus Österreich nicht. Mühsam nur die ständige Suche nach Landefeldern denn in dieser Höhe bleibt bei einem eventuellen Triebwerksausfall vielleicht eine Minute bis zur Notlandung, da ist man besser schon vorbereitet.
In Cessnock übernehmen wir unser Mietauto und erfahren vom Chef der dortigen Mietautofirma dass die Popsängerberühmtheit Rob Thomas für ein Konzert in der Stadt ist und die Unterkunftssuche etwas schwierig werden könnte. Nach einigem Hin und Her bekommen wir aber noch das letzte und gar nicht so teure Zimmer im Best Western.
Das sollte der Auftakt zu einer Serie an Kultur-Events sein die uns quasi durch ganz Australien verfolgen. Dazu später mehr...
Den nächsten Tag verbringen wir mit dem Besichtigen des Hunter Valley und der hunderten Weinkellereien, Käsereien und Schokoladefabriken.
In Cessnock übernehmen wir unser Mietauto und erfahren vom Chef der dortigen Mietautofirma dass die Popsängerberühmtheit Rob Thomas für ein Konzert in der Stadt ist und die Unterkunftssuche etwas schwierig werden könnte. Nach einigem Hin und Her bekommen wir aber noch das letzte und gar nicht so teure Zimmer im Best Western.
Das sollte der Auftakt zu einer Serie an Kultur-Events sein die uns quasi durch ganz Australien verfolgen. Dazu später mehr...
Den nächsten Tag verbringen wir mit dem Besichtigen des Hunter Valley und der hunderten Weinkellereien, Käsereien und Schokoladefabriken.
Donnerstag, 11. Februar 2010
Lake Keepit-Coonabarabran
Heute steht ein Ausflug in den Warrumbungles National Park an. Wir fliegen von Keepit nach Coonabarabran wo wir uns ein Auto gemietet haben. Im Nationalpark gibts neben zahlreichen "Walks" durch die dichten Wälder und der Aussicht auf die charakteristischen Hügel der Warrumbungles (der Name triffts ziemlich gut) auch das Siding Spring Observatory zu sehen. Hier befindet sich Australiens größtes optisches Teleskop.
Am späten Nachmittag fliegen wir nach Keepit zurück und werden von John und einem anderen Segelflieger mit dem Auto in die nächste ernstzunehmende Stadt (Manilla) zum Abendessen mitgenommen. John erzählt dabei Geschichten aus seiner Zeit als Navy-Pilot, inklusive nächtlichem Triebwerksausfall im Anflug auf einen Flugzeugträger. Ich komme mir mit unserer kleinen Archer sofort sehr unspektakulär vor.
Am späten Nachmittag fliegen wir nach Keepit zurück und werden von John und einem anderen Segelflieger mit dem Auto in die nächste ernstzunehmende Stadt (Manilla) zum Abendessen mitgenommen. John erzählt dabei Geschichten aus seiner Zeit als Navy-Pilot, inklusive nächtlichem Triebwerksausfall im Anflug auf einen Flugzeugträger. Ich komme mir mit unserer kleinen Archer sofort sehr unspektakulär vor.
Mittwoch, 10. Februar 2010
Lake Keepit-Barraba
Heute steht nicht viel auf dem Programm: Einfach nur des Fliegens wegen fliegen wir nach Barraba, einem kleinen Ort und Flugplatz nordöstlich von Lake Keepit. Dort gibts außer in die Luft schauen nicht viel zu tun, ich fliege ein paar touch and go und schon gehts wieder zurück nach Keepit. Wir machen dabei einen kleinen Umweg und schauen uns den Kaputar National Park aus der Luft an.
Dienstag, 9. Februar 2010
Temora-Dubbo-Lake Keepit
Wir brechen früh auf um bald in Dubbo zu sein wo der Great Western Plains Zoo auf dem Programm steht. Da bei der Taxigesellschaft 20min lang niemand abhebt fährt man uns netterweise vom Motel in Temora zum Flugplatz. Wieder ein Taxi gespart....
Alles im grünen Bereich enroute nach Dubbo

Elefanten im Western Plains Zoo
Der lustige Tapir
Riesenschildkröte

Koala im Alltagsstress
Elefanten im Western Plains Zoo
Nach einigen Stunden im riesigen Zoo nehmen wir ein Taxi zum Flughafen und brechen nach Lake Keepit auf, einem kleinen Segelflugplatz im Nirgendwo wo wir die nächsten drei Nächte verbringen und die Umgebung erkunden wollen.
Bei der Landung sehe ich erst kurz vor dem Aufsetzen aus dem Augenwinkel die Känguruhs die sich wie jeden Abend bereit machen den Flugplatz zu übernehmen. Glücklicherweise sitzen sie erst am Rand des Geländes herum und ziehen es vor die Landung nur zu beobachten anstatt aktiv teilzunehmen. Später erfahren wir dass erst einige Wochen zuvor ein Flieger ein Känguruh gerammt hat. An solche Begebenheiten muss man sich als Nicht-Australier erst gewöhnen. Da man auf den unkontrollierten Plätzen meistens zum Bestimmen der Windrichtung vor der Landung zuerst einmal über den Platz fliegen muss beschließe ich bei dieser Gelegenheit in Zukunft nicht nur den Windsack sondern auch die Känguruhdichte zu überprüfen.
Abends lernen wir einige der sehr netten Segelflugpiloten und Vereinsmitglieder von Lake Keepit kennen und beziehen unsere Hütte direkt am Flugplatz, die wir uns mit John, einem ebenso netten und begeisterten Segelflieger aus England, teilen.
Bei der Landung sehe ich erst kurz vor dem Aufsetzen aus dem Augenwinkel die Känguruhs die sich wie jeden Abend bereit machen den Flugplatz zu übernehmen. Glücklicherweise sitzen sie erst am Rand des Geländes herum und ziehen es vor die Landung nur zu beobachten anstatt aktiv teilzunehmen. Später erfahren wir dass erst einige Wochen zuvor ein Flieger ein Känguruh gerammt hat. An solche Begebenheiten muss man sich als Nicht-Australier erst gewöhnen. Da man auf den unkontrollierten Plätzen meistens zum Bestimmen der Windrichtung vor der Landung zuerst einmal über den Platz fliegen muss beschließe ich bei dieser Gelegenheit in Zukunft nicht nur den Windsack sondern auch die Känguruhdichte zu überprüfen.
Abends lernen wir einige der sehr netten Segelflugpiloten und Vereinsmitglieder von Lake Keepit kennen und beziehen unsere Hütte direkt am Flugplatz, die wir uns mit John, einem ebenso netten und begeisterten Segelflieger aus England, teilen.
Montag, 8. Februar 2010
Castlemaine - Temora
Unsere Fliegerreise beginnt. Der erste Flug führt Julia und mich von Castlemaine nach Temora, mit einer Zwischenlandung in Bendigo zum Auftanken. Da wir etwas später dran sind als geplant wird aus dem Besuch des Flugzeugmuseums in Temora nichts. Wir treffen aber zufällig andere Piloten die gerade ankommen und von einem Einheimischen abgeholt werden und bekommen so ein Gratis-Taxi in unser Motel.
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