Für Videos unserer Flug- und sonstigen Abenteuer siehe auch youtube.com,
channel aeromax737

Donnerstag, 18. Februar 2010

Townsville-Sydney

Mit einem Linienflug kommen wir wieder in Sydney an wo wir als erstes eine Unterkunft organisieren wollen. Dabei werden wir Opfer des nächsten Events - AC/DC Tourstart. Kein Zimmer unter 600 Dollar in ganz Sydney zu bekommen - schlagartig wird uns klar wieso wir soviele Menschen in AC/DC T-Shirts auf der Straße sehen. Wir beschließen daher noch am selben Tag wieder in Richtung Cessnock aufzubrechen, wo ja seit ca. einer Woche unser Flieger auf uns wartet. Die Zeit bis zur Abfahrt unseres Zugs verbringen wir mit noch einem Blitzstadtbummel durch Sydney. Wir entscheiden uns für eine Übernachtung in Newcastle in der Nähe von Cessnock um am nächsten Tag nach Port Stephens zum Dolphin Watching fahren zu können.







Sydney



Captain Cook


Sydney-Newcastle, (C) Google Maps

Mittwoch, 17. Februar 2010

Mission Beach-Townsville

Sanft werden wir am Morgen vom kaum zu ertragenden Piepsen des Rauchmelders aus unseren Betten geholt. Bald versammeln sich die Bewohner des Tree House schlaftrunken im Eingangsbereich. Interessanterweise gibt es nur das Thema wie man den Alarm wieder ausschalten kann aber nicht ob es irgendwo vielleicht tatsächlich brennt. Es stellt sich bald heraus dass keine Feuersbrunst wütet und wir nützen den unfreiwilligen Weckruf um früh aufzubrechen. Im Selbstbedienungs-Waschsalon von Mission Beach schafft es Julia während unsere Wäsche sauber wird doch noch eine Bootstour zu organisieren - auf Magnetic Island. Wir fahren also nach Townsville und nehmen die Fähre. Dort nimmt uns ein unglaublich cooler braungebrannter Typ (also wie erwartet) netterweise ("actually it's my maintenance day today but why not - we will have some fun") aber doch gegen Bezahlung auf seinem Segelboot mit. Er legt sehr bald die Füße auf den Tisch und lässt uns Landratten Segel hissen und steuern, mit dem scheinbar einzigen Zweck sich darüber lustig zu machen wie wir Segel hissen und steuern. Wir bekommen also einen Schnellkurs und unterhalten uns dann sehr gut mit diesem nächsten Exemplar eines entspannten und netten Australiers. Kurz bevor es dunkel wird kommen wir in den Hafen von Magnetic Island zurück und besteigen abermals die Fähre nach Townsville wo wir im Ibis Hotel absteigen.



Irgendwo vor Magnetic Island


Kritik an meinen Steuerkünsten prallt an mir ab


Julia souverän


Magnetic Island von der Fähre aus


Strand bei Townsville


Position von Magnetic Island, (C) Google Maps


Townsville und Magnetic Island, (C) Google Maps

Dienstag, 16. Februar 2010

Cape Tribulation-Mission Beach

Wir befolgen den Rat unserer Gastgeber im Epyphite B&B und fahren nicht an der Küste sondern über die Atherton Tablelands Richtung Süden. Auf dem Weg kommen wir wieder an zahlreichen Nationalparkabschnitten und beeindruckender Landschaft vorbei. Am Abend erreichen wir den Ort Mission Beach und beziehen Quartier in der Backpacker-Unterkunft Tree House.




Flora des Regenwalds



Ein "Rainforest Giant"


Cape Tribulation-Mission Beach Übersicht, (C) Google Maps


Cape Tribulation-Mission Beach Detail, (C) Google Maps

Montag, 15. Februar 2010

Sydney-Cairns

Wir brechen zeitig von Kings Cross zum Flughafen auf um ein diesmal etwas größeres Flugzeug nach Cairns zu besteigen. Dort übernehmen wir unser Mietauto und fahren gen Norden, Richtung Cape Tribulation wo wir bis zum Ende der asphaltierten Strasse fahren wollen. Das tropische Klima, noch dazu zur Regenzeit, begrüßt uns mit kaum auszuhaltender Kombination aus Hitze und Luftfeuchtigkeit und zwischenzeitlichem Platzregen. Wir tauchen in eine uns bis dato völlig unbekannte Welt ein - Regenwald. Eine wunderschöne Erfahrung abgesehen eben vom Wetter und dem Gedanken an die zahlreichen zweifelhaften Viecher die einen im dunklen Wald erwarten. Wir beziehen Quartier im Epiphyte B&B wo uns die netten Gastgeber von einem Kind erzählen, das vor einem Jahr von einem Krokodil verschlungen wurde. Auch nicht sehr beruhigend....

Ebendiese äußerst netten Gastgeber sind Ernie, Brenda und Gloria. Wir leisten ihnen beim Abendessen Gesellschaft (wir sind die einzigen Gäste), unterhalten uns gut und alles fühlt sich schnell sehr familiär an. Diese positive Erfahrung machen wir in Australien laufend.


Nahe Cape Tribulation


Epiphyte Bed & Breakfast


Blick vom Epiphyte


Man muss nicht alles haben


Nahe Cape Tribulation

Sonntag, 14. Februar 2010

Cessnock-Sydney

Leider ist das Wetter an diesem Tag für unseren geplanten Flug nach Sydney zu schlecht also beschließen wir unseren Flieger in Cessnock stehen zu lassen und mit dem Zug nach Sydney zu fahren. Nach ca. drei Stunden kommen wir am Bahnhof Kings Cross an und finden ein Zimmer in O'Malleys Pub und Hotel. Wir haben nicht allzuviel Zeit da am nächsten Tag unser (Linien-)Flug ans Barrier Reef geplant ist aber wir absolvieren fürs Erste immerhin das Pflichtprogramm Sydney Harbour.






Opera House


Sydney Harbour


Harbour Bridge


Skyline vom Hafen aus



Kreuzfahrtschiff und Opernhaus


Das berühmte (?) Coca-Cola-Sign in Kings Cross

Freitag, 12. Februar 2010

Lake Keepit-Cessnock

Schweren Herzens verlassen wir die neu gewonnenen Fliegerfreunde in Lake Keepit und fliegen nach Cessnock im Hunter Valley, DER Weinbaugegend Australiens. Die Route führt durch ein Militärsperrgebiet entlang einer sogenannten "VFR-Lane" für kleine Flieger in atemberaubender Höhe von 500 Fuss quasi im Konturenflug entlang einer Eisenbahntrasse. Ich genieße diesen anstrengenden aber extrem spaßigen Flug sehr, so eine Fliegerei kenne ich aus Österreich nicht. Mühsam nur die ständige Suche nach Landefeldern denn in dieser Höhe bleibt bei einem eventuellen Triebwerksausfall vielleicht eine Minute bis zur Notlandung, da ist man besser schon vorbereitet.

In Cessnock übernehmen wir unser Mietauto und erfahren vom Chef der dortigen Mietautofirma dass die Popsängerberühmtheit Rob Thomas für ein Konzert in der Stadt ist und die Unterkunftssuche etwas schwierig werden könnte. Nach einigem Hin und Her bekommen wir aber noch das letzte und gar nicht so teure Zimmer im Best Western.
Das sollte der Auftakt zu einer Serie an Kultur-Events sein die uns quasi durch ganz Australien verfolgen. Dazu später mehr...

Den nächsten Tag verbringen wir mit dem Besichtigen des Hunter Valley und der hunderten Weinkellereien, Käsereien und Schokoladefabriken.


On the road im Hunter Valley


Im Tiefflug über den Steinbruch


Lake Keepit-Cessnock, (C) Google Maps

Donnerstag, 11. Februar 2010

Lake Keepit-Coonabarabran

Heute steht ein Ausflug in den Warrumbungles National Park an. Wir fliegen von Keepit nach Coonabarabran wo wir uns ein Auto gemietet haben. Im Nationalpark gibts neben zahlreichen "Walks" durch die dichten Wälder und der Aussicht auf die charakteristischen Hügel der Warrumbungles (der Name triffts ziemlich gut) auch das Siding Spring Observatory zu sehen. Hier befindet sich Australiens größtes optisches Teleskop.

Am späten Nachmittag fliegen wir nach Keepit zurück und werden von John und einem anderen Segelflieger mit dem Auto in die nächste ernstzunehmende Stadt (Manilla) zum Abendessen mitgenommen. John erzählt dabei Geschichten aus seiner Zeit als Navy-Pilot, inklusive nächtlichem Triebwerksausfall im Anflug auf einen Flugzeugträger. Ich komme mir mit unserer kleinen Archer sofort sehr unspektakulär vor.


Das "Terminal", 50er Jahre Style


siehe oben


Damit nix alleine wegfliegt


Wald in den Warrumbungles


Warrumbungles wie sie im Buche stehen


Ausblick von Siding Spring


Vor den Felsformationen der Warrumbungles


Siding Spring Observatory


Die Warrumbungles mit Siding Spring oben links


Lake Keepit


John genießt die Abendluft vor unserer Hütte


Unsere bescheidene Hütte

Mittwoch, 10. Februar 2010

Lake Keepit-Barraba

Heute steht nicht viel auf dem Programm: Einfach nur des Fliegens wegen fliegen wir nach Barraba, einem kleinen Ort und Flugplatz nordöstlich von Lake Keepit. Dort gibts außer in die Luft schauen nicht viel zu tun, ich fliege ein paar touch and go und schon gehts wieder zurück nach Keepit. Wir machen dabei einen kleinen Umweg und schauen uns den Kaputar National Park aus der Luft an.


Piper Werbung


Vorfeld von Barraba - wieder mal ein eher ruhiger Flugplatz


Julia und CJR vor den Hangars des örtlichen Aeroclub




Start zu einer Platzrunde in Barraba


Lake Keepit


Keepit-Barraba, (C) Google Maps