Donnerstag, 18. Februar 2010
Townsville-Sydney
Mit einem Linienflug kommen wir wieder in Sydney an wo wir als erstes eine Unterkunft organisieren wollen. Dabei werden wir Opfer des nächsten Events - AC/DC Tourstart. Kein Zimmer unter 600 Dollar in ganz Sydney zu bekommen - schlagartig wird uns klar wieso wir soviele Menschen in AC/DC T-Shirts auf der Straße sehen. Wir beschließen daher noch am selben Tag wieder in Richtung Cessnock aufzubrechen, wo ja seit ca. einer Woche unser Flieger auf uns wartet. Die Zeit bis zur Abfahrt unseres Zugs verbringen wir mit noch einem Blitzstadtbummel durch Sydney. Wir entscheiden uns für eine Übernachtung in Newcastle in der Nähe von Cessnock um am nächsten Tag nach Port Stephens zum Dolphin Watching fahren zu können.




Mittwoch, 17. Februar 2010
Mission Beach-Townsville
Sanft werden wir am Morgen vom kaum zu ertragenden Piepsen des Rauchmelders aus unseren Betten geholt. Bald versammeln sich die Bewohner des Tree House schlaftrunken im Eingangsbereich. Interessanterweise gibt es nur das Thema wie man den Alarm wieder ausschalten kann aber nicht ob es irgendwo vielleicht tatsächlich brennt. Es stellt sich bald heraus dass keine Feuersbrunst wütet und wir nützen den unfreiwilligen Weckruf um früh aufzubrechen. Im Selbstbedienungs-Waschsalon von Mission Beach schafft es Julia während unsere Wäsche sauber wird doch noch eine Bootstour zu organisieren - auf Magnetic Island. Wir fahren also nach Townsville und nehmen die Fähre. Dort nimmt uns ein unglaublich cooler braungebrannter Typ (also wie erwartet) netterweise ("actually it's my maintenance day today but why not - we will have some fun") aber doch gegen Bezahlung auf seinem Segelboot mit. Er legt sehr bald die Füße auf den Tisch und lässt uns Landratten Segel hissen und steuern, mit dem scheinbar einzigen Zweck sich darüber lustig zu machen wie wir Segel hissen und steuern. Wir bekommen also einen Schnellkurs und unterhalten uns dann sehr gut mit diesem nächsten Exemplar eines entspannten und netten Australiers. Kurz bevor es dunkel wird kommen wir in den Hafen von Magnetic Island zurück und besteigen abermals die Fähre nach Townsville wo wir im Ibis Hotel absteigen.
Dienstag, 16. Februar 2010
Cape Tribulation-Mission Beach
Wir befolgen den Rat unserer Gastgeber im Epyphite B&B und fahren nicht an der Küste sondern über die Atherton Tablelands Richtung Süden. Auf dem Weg kommen wir wieder an zahlreichen Nationalparkabschnitten und beeindruckender Landschaft vorbei. Am Abend erreichen wir den Ort Mission Beach und beziehen Quartier in der Backpacker-Unterkunft Tree House.


Montag, 15. Februar 2010
Sydney-Cairns
Wir brechen zeitig von Kings Cross zum Flughafen auf um ein diesmal etwas größeres Flugzeug nach Cairns zu besteigen. Dort übernehmen wir unser Mietauto und fahren gen Norden, Richtung Cape Tribulation wo wir bis zum Ende der asphaltierten Strasse fahren wollen. Das tropische Klima, noch dazu zur Regenzeit, begrüßt uns mit kaum auszuhaltender Kombination aus Hitze und Luftfeuchtigkeit und zwischenzeitlichem Platzregen. Wir tauchen in eine uns bis dato völlig unbekannte Welt ein - Regenwald. Eine wunderschöne Erfahrung abgesehen eben vom Wetter und dem Gedanken an die zahlreichen zweifelhaften Viecher die einen im dunklen Wald erwarten. Wir beziehen Quartier im Epiphyte B&B wo uns die netten Gastgeber von einem Kind erzählen, das vor einem Jahr von einem Krokodil verschlungen wurde. Auch nicht sehr beruhigend....
Ebendiese äußerst netten Gastgeber sind Ernie, Brenda und Gloria. Wir leisten ihnen beim Abendessen Gesellschaft (wir sind die einzigen Gäste), unterhalten uns gut und alles fühlt sich schnell sehr familiär an. Diese positive Erfahrung machen wir in Australien laufend.
Ebendiese äußerst netten Gastgeber sind Ernie, Brenda und Gloria. Wir leisten ihnen beim Abendessen Gesellschaft (wir sind die einzigen Gäste), unterhalten uns gut und alles fühlt sich schnell sehr familiär an. Diese positive Erfahrung machen wir in Australien laufend.
Sonntag, 14. Februar 2010
Cessnock-Sydney
Leider ist das Wetter an diesem Tag für unseren geplanten Flug nach Sydney zu schlecht also beschließen wir unseren Flieger in Cessnock stehen zu lassen und mit dem Zug nach Sydney zu fahren. Nach ca. drei Stunden kommen wir am Bahnhof Kings Cross an und finden ein Zimmer in O'Malleys Pub und Hotel. Wir haben nicht allzuviel Zeit da am nächsten Tag unser (Linien-)Flug ans Barrier Reef geplant ist aber wir absolvieren fürs Erste immerhin das Pflichtprogramm Sydney Harbour.



Freitag, 12. Februar 2010
Lake Keepit-Cessnock
Schweren Herzens verlassen wir die neu gewonnenen Fliegerfreunde in Lake Keepit und fliegen nach Cessnock im Hunter Valley, DER Weinbaugegend Australiens. Die Route führt durch ein Militärsperrgebiet entlang einer sogenannten "VFR-Lane" für kleine Flieger in atemberaubender Höhe von 500 Fuss quasi im Konturenflug entlang einer Eisenbahntrasse. Ich genieße diesen anstrengenden aber extrem spaßigen Flug sehr, so eine Fliegerei kenne ich aus Österreich nicht. Mühsam nur die ständige Suche nach Landefeldern denn in dieser Höhe bleibt bei einem eventuellen Triebwerksausfall vielleicht eine Minute bis zur Notlandung, da ist man besser schon vorbereitet.
In Cessnock übernehmen wir unser Mietauto und erfahren vom Chef der dortigen Mietautofirma dass die Popsängerberühmtheit Rob Thomas für ein Konzert in der Stadt ist und die Unterkunftssuche etwas schwierig werden könnte. Nach einigem Hin und Her bekommen wir aber noch das letzte und gar nicht so teure Zimmer im Best Western.
Das sollte der Auftakt zu einer Serie an Kultur-Events sein die uns quasi durch ganz Australien verfolgen. Dazu später mehr...
Den nächsten Tag verbringen wir mit dem Besichtigen des Hunter Valley und der hunderten Weinkellereien, Käsereien und Schokoladefabriken.
In Cessnock übernehmen wir unser Mietauto und erfahren vom Chef der dortigen Mietautofirma dass die Popsängerberühmtheit Rob Thomas für ein Konzert in der Stadt ist und die Unterkunftssuche etwas schwierig werden könnte. Nach einigem Hin und Her bekommen wir aber noch das letzte und gar nicht so teure Zimmer im Best Western.
Das sollte der Auftakt zu einer Serie an Kultur-Events sein die uns quasi durch ganz Australien verfolgen. Dazu später mehr...
Den nächsten Tag verbringen wir mit dem Besichtigen des Hunter Valley und der hunderten Weinkellereien, Käsereien und Schokoladefabriken.
Donnerstag, 11. Februar 2010
Lake Keepit-Coonabarabran
Heute steht ein Ausflug in den Warrumbungles National Park an. Wir fliegen von Keepit nach Coonabarabran wo wir uns ein Auto gemietet haben. Im Nationalpark gibts neben zahlreichen "Walks" durch die dichten Wälder und der Aussicht auf die charakteristischen Hügel der Warrumbungles (der Name triffts ziemlich gut) auch das Siding Spring Observatory zu sehen. Hier befindet sich Australiens größtes optisches Teleskop.
Am späten Nachmittag fliegen wir nach Keepit zurück und werden von John und einem anderen Segelflieger mit dem Auto in die nächste ernstzunehmende Stadt (Manilla) zum Abendessen mitgenommen. John erzählt dabei Geschichten aus seiner Zeit als Navy-Pilot, inklusive nächtlichem Triebwerksausfall im Anflug auf einen Flugzeugträger. Ich komme mir mit unserer kleinen Archer sofort sehr unspektakulär vor.
Am späten Nachmittag fliegen wir nach Keepit zurück und werden von John und einem anderen Segelflieger mit dem Auto in die nächste ernstzunehmende Stadt (Manilla) zum Abendessen mitgenommen. John erzählt dabei Geschichten aus seiner Zeit als Navy-Pilot, inklusive nächtlichem Triebwerksausfall im Anflug auf einen Flugzeugträger. Ich komme mir mit unserer kleinen Archer sofort sehr unspektakulär vor.
Mittwoch, 10. Februar 2010
Lake Keepit-Barraba
Heute steht nicht viel auf dem Programm: Einfach nur des Fliegens wegen fliegen wir nach Barraba, einem kleinen Ort und Flugplatz nordöstlich von Lake Keepit. Dort gibts außer in die Luft schauen nicht viel zu tun, ich fliege ein paar touch and go und schon gehts wieder zurück nach Keepit. Wir machen dabei einen kleinen Umweg und schauen uns den Kaputar National Park aus der Luft an.
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